Welches Studium macht Gluecklich?

11. April 2019

Welches Studium macht glücklich?

Ein Studium ist die Grundlage für viele Berufsbilder. Viele Maturanden fragen sich aber, welches Studium sie glücklich machen wird. Vorab kann gesagt werden, dass es keine pauschale Antwort auf diese Frage gibt. Da Bildung aber eine Sache des persönlichen Interesses ist, sollte das Studium thematisch und strukturell zum Studenten passen. Wie in vielen Fällen gibt es viele Möglichkeiten, das Passende zu finden.

Die Qual der Wahl

Wenn die Schulzeit zu Ende geht, fragen sich die meisten Schülerinnen und Schüler, wie es weitergehen soll. Wer die Matura oder eine Fachhochschulreife ablegt, kann sich an einer Fachhochschule oder Universität bewerben. Die Auswahl an Studiengängen und Universitäten ist riesig.

In der Schweiz gibt es zwölf öffentliche Universitäten, darunter die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne, die zu den weltweit führenden Hochschulen ihres Fachs gehören. Neben den 12 Universitäten runden 7 Fachhochschulen und über ein Dutzend Pädagogische Hochschulen das öffentliche Hochschulwesen des Landes ab.

Viele Hundert Studiengänge gibt es im Jahr 2019 allein in der Schweiz. So fällt es den meisten Maturanden und Berufsmaturanden schwer herauszufinden, welcher Studiengang der Richtige sein könnte.

Bevor sich die Frage nach einem Studiengang stellt, sollten die Ziele und Wünsche für die Zukunft einmal formuliert werden. Viele Schüler merken im Laufe der Oberstufe, dass die akademische Laufbahn nicht unbedingt ihr Ziel ist. Es kann eine Alternative sein, erst einmal eine Ausbildung zu absolvieren. Eine Berufsausbildung ist nicht nur ein sinnvoller Schritt in Richtung finanzielle Unabhängigkeit. Ein Studium kann auf die Ausbildung aufbauen. Hier ergibt sich meist der Vorteil, dass Studenten mit Berufserfahrung mehr Praxiserfahrung in ihrem Bereich haben und ihre Schwerpunkte und Vorlieben bereits kennen.

Studium
Studenten im Hörsaal

Interessen und Berufsvorstellungen

Fast jeder hat Interessen und Hobbies. Diese Schwerpunkte sollten bei der Studienwahl unbedingt berücksichtigt werden. Ein erster Anhaltspunkt sind die Fächer und Themen, die in der Schule unterrichtet werden. Die meisten Schüler haben hier Stärken und Bereiche, in denen sie gerne lernen und vielleicht sogar besonders gut sind. Wichtig sind aber auch Interessen, die im privaten Bereich verfolgt werden: Das könnte der Sportverein, ein Musikinstrument oder das Herumschrauben am Moped sein. Natürlich gibt es kein Studium zum Profi-Fußballer. Wer aber seine Stärken kennt und weiß, welche Interessen er gerne hat, der findet vielleicht einen Studiengang, der begeistert und zum persönlichen Ziel führt.

Wohin führt das Studium? 

Ein Studium qualifiziert für eine bestimmte Gruppe von Berufen. Natürlich ist es wichtig, dass das Studium an sich Freude bereitet. Denn nur wer sich für die Themen und Herausforderungen des Studiums interessiert, wird es gut meistern können. Trotzdem sollte schon vor Beginn des Studiums geklärt werden, welches Ziel das Studium haben kann. Dadurch fällt oftmals auch die Auswahl zwischen verschiedenen Studiengängen leichter. Die meisten Institute informieren auch über die möglichen Tätigkeitsbereiche nach dem Studium. Auch bei Informationsveranstaltungen werden die Studiengänge und die möglichen Laufbahnen vorgestellt.

Bei Unsicherheiten kann auch ein Praktikum weiterhelfen an einer Stelle, zu der das Wunschstudium führen könnte. Hier können interessierte Schülerinnen und Schüler in den Berufsalltag hineinschnuppern. Außerdem entwickeln sich hier oft Gespräche mit Mitarbeitern oder Anleitern, die dasselbe Studium oder ein ähnliches Studium absolviert haben. Nicht selten können Tipps von Kollegen beim Praktikum bei der Studienwahl helfen. Das betrifft vielleicht Themengebiete von bestimmten Instituten und Studiengängen, aber auch Unterschiede und regionale Schwerpunkte. Gerade diese Bereiche können oft von erfahrenen Absolventen besser eingeschätzt werden, als von Neulingen in Fachbereichen. 

Studium
Während der Vorlesung

Ziele stecken und verfolgen

Viele Schülerinnen und Schüler haben schon in ihrer Schulzeit einen Berufswunsch, wissen aber nicht genau wie sie ihr Ziel erreichen. Manche Schülerinnen und Schüler haben zwar ein Ziel, sind aber unsicher, ob sie es mit ihren Schulnoten überhaupt erreichen können. Einige Berufe, wie der des Mediziners oder des Tierarztes erfordern einen guten Schulabschluss. Der Grund dafür ist nicht nur, dass das Studium schwierig wird. Es sind schlichtweg mehr Interessenten vorhanden, als es Studienplätze gibt.

Sinnvoll ist es, den Beruf vor Beginn des Studiums kennenzulernen. Einige Studiengänge, wie das Medizinstudium oder naturwissenschaftliche Fächer, sind zeitintensiv und mit viel Lernaufwand verbunden. Die Studentinnen und Studenten sind oft stark eingebunden, was nicht jedermanns Sache ist. Wer hier auf ein Ziel hinarbeitet, kann meist besser mit Leistungsdruck und Anforderungen umgehen. Das Ziel muss natürlich nicht rein finanzieller Natur sein, denn das Wunschstudium sollte auch zum eigenen Lebensentwurf passen.

Schülerinnen und Schüler sollten jede Chance nutzen, neue Berufsfelder kennenzulernen. Dazu ist manchmal etwas Mut notwendig. Viele Firmen und Institutionen sind offen für interessierte Schüler und beantworten gerne Fragen. Gerade in sozialen Bereichen ist es meistens möglich, sich schon vor einem Studium oder der Ausbildung zu engagieren. Hier lohnt es sich, die Mitarbeiter einfach anzusprechen. Ehrenamtliche werden in vielen Bereichen gesucht. Da in sozialen Bereichen Engagement und Freude am Umgang mit Menschen sehr wichtig sind, kann ein Ehrenamt sowohl bei der Vorbereitung fürs Studium, als auch bei der Orientierung helfen. Ein Studium der Medizin ist schließlich nur dann geeignet, wenn keine Berührungsängste mit Menschen bestehen. Und wer sich für die Soziale Arbeit interessiert, kann in der praktischen Arbeit viele interessante Bereiche dieses Berufsfelds kennenlernen.

Studium
Arbeiten am Projekt

Vorbereitung in der Oberstufe

In der Oberstufe gibt es oft Tage, an denen Universitäten besucht und Studiengänge vorgestellt werden. Diese Möglichkeit hat schon vielen Schülerinnen und Schülern geholfen, sich ein Bild von ihrem Wunsch-Studium zu machen. Dabei sind meist auch Studentinnen und Studenten anwesend, die ihre Eindrücke vom Studium weitergeben. 

Die meisten Vorlesungen und Seminare sind offen für Besucher und Gasthörer. Manche Universitäten und Fachhochschulen haben sogar Angebote für Schülerinnen und Schüler. Wer genügend Zeit hat, kann hier schon einmal verschiedene Studiengänge kennenlernen. Schon der Besuch einiger Vorlesungen, beispielsweise der Einführungsveranstaltungen, kann helfen, sich ein Bild von dem Studiengang zu machen. Auch gibt es an allen Hochschulen die Möglichkeit, Dozenten kennenzulernen und eine Studienberatung wahrzunehmen. Auch wenn das Wunschfach bereits feststeht, ist es oft hilfreich, diese Angebote wahrzunehmen. 

Zu guter Letzt sollte sich kein Schüler von seinen Noten an seinem Wunschstudium hindern lassen. Das Studium ist anders aufgebaut als die Schule. Was und wie hier gelernt wird, obliegt vielmehr den Studentinnen und Studenten, die eigene Schwerpunkte setzen können. Trotzdem muss natürlich immer ein Pflichtpensum erfüllt werden. 

Wer in der Schulzeit Zweifel hat, ob die Schulnoten für das Wunschstudium ausreichen, sollte frühzeitig über Nachhilfe Unterricht nachdenken. Die Schulleistungen sind immer auch abhängig vom Lehrer. Eine externe Nachhilfe erleichtert nicht nur das Lernen, sondern bietet auch neue Horizonte auf das Fach. Bildung ist schließlich nicht nur etwas, was in der Schule oder Universität erlernt wird. Das Wichtigste ist die Begeisterung für das Lernen und das Interesse daran, Neues zu erfahren.

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