HausaufgabeN

13. April 2019

Hausaufgaben – Wenn Eltern ihren Kindern nicht mehr helfen können 

Die Freude auf den ersten Schultag ist bei den allermeisten Kindern riesig. Voller Stolz tragen sie ihre Schultüten vor sich her, die oftmals geradezu gigantisch wirkenden Schulranzen auf den Schultern. Ihre Begeisterung für das Lernen ist grenzenlos, so dass auch Hausaufgaben immer mit maximaler Motivation und Spaß erledigt werden. 

Hausaufgaben: Mami, schau mal was ich schon kann!

Die ersten Wochen in der Schule bilden die Basis für den künftigen schulischen Erfolg der Kinder. Die Schülerinnen und Schüler erlernen das Lesen und Schreiben, Addieren und Subtrahieren. Kinderleicht, im wahrsten Sinne des Wortes. Das eigenständige Lesen der ersten Worte bereitet pure Glückseligkeit und motiviert gleichermaßen. 

Hausaufgaben sind zu dieser Zeit viel mehr Vergnügen als lästige Pflicht. So präsentieren die lieben Kleiner ihren Eltern auch mit unglaublichem Stolz all das, was sie wieder an neuem gelernt haben. Klappt es einmal nicht auf Anhieb, so reicht zumeist eine kleine Unterstützung durch die Eltern aus, um schließlich den gewollten Aha-Effekt zu erzielen.

Hausaufgaben
Der Vater hilft seiner Tochter bei den Matheübungen

Individuelles Verständnis und Lerngeschwindigkeit

Im Laufe der Zeit verlieren manche Kinder nach und nach die Lust am Lernen. Nicht, weil sie nicht lernen möchten – die grundlegende Motivation ist durchaus vorhanden – sondern vielmehr, weil die Vermittlung der Lehrinhalte für sie persönlich suboptimal ist.

In Klassen mit zwanzig und mehr Schülerinnen und Schülern ist es für die Lehrkräfte eine regelrechte Herkulesaufgabe, allen Kindern gleichermaßen gerecht zu werden. Ein jedes Kind verfügt schließlich über seine ureigenen Talente und Begabungen, was unweigerlich dazu führt, dass ihm manche Dinge leichter, andere nicht ganz so leicht fallen. Die Zeit, um auf das individuelle Verständnis und die Lerngeschwindigkeit eines jedes einzelnen Kindes einzugehen, fehlt in den knappen 45 Minuten, die eine Schulstunde ausmacht.
Hausaufgaben sollen dabei helfen, all dies zu kompensieren und das neue Wissen zu vertiefen. 

Zeit versus Geduld

Zu Beginn der Schulzeit fällt es den meisten Eltern noch leicht, ihre Kinder bei den Hausaufgaben zu unterstützten. Sicherlich bedarf es einer gehörigen Portion Geduld, denn was für Erwachsene ganz selbstverständlich und logisch scheint, muss sich für ein Kind nicht zwangsläufig ebenso darstellen.

Gerade sehr eingespannte Eltern mit wenig Zeit neigen oftmals dazu, die gemeinsame Hausaufgabenzeit zu verkürzen, indem sie Lösungen vorgeben. Der vermeintliche Zeitgewinn kann allerdings sogar langfristig unschöne Folgen haben. Zwar können die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben als erledigt vorweisen, doch das Verständnis um die Lerninhalte fehlt. Wer als Elternteil die Hausaufgaben nach Effizienzkriterien begleitet, diese also selbst bearbeitet, statt Lösungswege zu erklären, schafft damit unweigerlich Wissenslücken, die dem Kind binnen kurzer Zeit zum Verhängnis werden können.

Wissensunterschiede

Die Schulzeit der meisten Eltern liegt naturgemäß bereits einige Jahre zurück, In den wenigsten Fällen sind die Lehrpläne und Lerninhalte der einzelnen Fächer während dieser Zeit gleich geblieben. Neue Themen, Methoden und auch der digitale Fortschritt prägen den modernen Unterricht. Sobald es thematisch neu und komplexer wird, müssen viele Eltern daher passen. 

Bildung gewinnt nicht zuletzt deshalb immer mehr an Bedeutung, weil spezifisches und zeitgemäßes Wissen unerlässlich für die Zukunft der Kinder ist. Schon jetzt können viele Erwachsene nur darüber staunen, wie routiniert und souverän manche Kinder und Jugendlichen mit technischen Gerätschaften und Anwendungen umgehen. Sie sind in der Lage, Lösungen intuitiv zu erreichen. Soviel Intention und Souveränität kommt allerdings nicht von ungefähr: sie ist das Ergebnis der Konditionierung ihrer Umwelt. Es wäre daher ziemlich naiv zu glauben, dass Eltern mit ein wenig eigenem Ehrgeiz ihre Kinder problemlos bei all ihren Hausaufgaben unterstützen könnten. 

Hausaufgaben
Primarschüler bei seinen Hausaufgaben

Eltern als Autorität

So verpönt der Begriff „Autorität“ ist, so wichtig ist es für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, eben diese Autorität zu erleben. Die Eltern nehmen hierbei die Hauptrolle ein. Natürlich sind sie die grundlegenden Vorbilder, an welchen sich Kinder während des Heranwachsens orientieren. Allerdings sind Mütter und Väter auch jene Instanzen, an welchen immer wieder Grenzen ausgetestet werden. Je älter Kinder werden, desto intensiver kann ein solcher Kampf werden. Insbesondere in der Zeit der Pubertät kommt es daher oft zu einer regelrechten Rebellion gegen die Eltern und dadurch zu zahlreichen Konflikten.

Die Eltern-Kind-Konstellation ist daher für gemeinsame Hausaufgaben denkbar ungeeignet. Die Kernthemen geraten zusehends in den Hintergrund, während die emotionale Ebene dominiert. Botschaften der Eltern hinsichtlich des Lernstoffs werden allzu oft fehlinterpretiert und persönlich genommen. Daraus erwächst eine Widerstandshaltung, der Logik und dem grundsätzlichen Verstehen im Wege steht. Viele Versuche, die Hausaufgaben mit elterlicher Unterstützung zu absolvieren, enden daher in unnötigen Konflikten und gehen zu Lasten der familiären Harmonie.

Delegieren statt intrigieren

Wissensdefizite sehenden Auges hinzunehmen entspricht keinesfalls dem Selbstverständnis von Eltern. Stoßen diese jedoch an die naturgegebenen Grenzen, macht es Sinn, die Verantwortung für die Bildung der eigenen Kinder auch zu delegieren. Nachhilfe ist dabei ein probates Mittel, das allen Beteiligten gerecht wird und den häuslichen Frieden sicherstellt. 

Nicht immer muss ein Nachhilfelehrer dazu ins Haus kommen oder Schülerinnen und Schüler sich an feste Termine halten. Dank moderner Online-Nachhilfe können Kinder und Jugendliche sich den jeweiligen Stoff im eigenen Lerntempo und zu passender Zeit aneignen. Aktuelle Lehrinhalte sowie wissenschaftlich nachgewiesene Lehrmethodik ermöglichen es, die Online-Nachhilfe optimal zu nutzen und so Wissensrückstände nachhaltig zu vermeiden, ohne dafür auf das Fußballtraining oder andere Hobbys verzichten zu müssen.

Je eher, desto schöner

Die Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern ist grundsätzlich vom Verstehen abhängig. Nur wer versteht, vermag Wissen zu nutzen und anzuwenden. Fehlen wesentliche Lerninhalte oder das Verständnis dieser, ist es schier unmöglich für Kinder und Jugendliche, den Anschluss zu halten. Sie verlieren schnell das Interesse oder, schlimmer noch, halten sich für zu dumm. 

Entspricht das Unterrichtstempo der Schule nicht dem individuellen Tempo von Schülerin oder Schüler, so kann dies zwei wesentliche Auswirkungen haben. Ist es zu langsam, kommt schnell Langeweile auf, die Unaufmerksamkeit nimmt zu wird im schlechtesten Fall zur unschönen Gewohnheit. Ist das Tempo hingegen zu schnell, fehlen sehr oft wesentliche Bausteine, die sich im Laufe der Zeit summieren und zu großen Lücken führen. 

Eine frühzeitige Entscheidung für Nachhilfe kann bei beiden Szenarien sinnvoll sein. Die schnell lernenden können das jeweilige Wissen vertiefen und so konstruktiv den Unterricht bereichern, statt sich zu langweilen. Die weniger schnell lernenden hingegen können durch kontinuierliches Lernen bei der Nachhilfe zeitnah temporäre Defizite ausgleichen und so nachhaltig vermeiden, den Anschluss zu verlieren.

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Schüler bei der Online-Nachhilfe

Digitale Bildung macht Spaß

In der Tat, Online-Nachhilfe macht Spaß. Sie vermag deutlich gezielter und somit effizienter zu wirken als manch Nachhilfelehrer und führt damit zu schnelleren und vor allem preiswerteren Erfolgen. Und Erfolg macht schließlich allen Spaß.

Können wir dir bei den Hausaufgaben helfen?

Hast du Fragen? Dann ruf uns an unter +41 43 444 68 14 oder schreib uns eine E-Mail an info@atutor.ch. Wir freuen uns, von dir zu hören!

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